Gabelstapler Fahrer Jobs in Österreich 2026: Der Stundenlohn liegt höher als viele denken

In Lagern, Logistikzentren, Produktionshallen und Distributionslagern in ganz Österreich bleibt der Bedarf an qualifizierten Gabelstaplerfahrern konstant hoch. Suchbegriffe wie Gabelstapler, Lagerstapler, Lagerlogistik, Gabelstapler-unternehmen In Meiner Nähe, Gabelstapler-unternehmen In Ihrer Nähe, Lagerstaplerunternehmen, Lagerstaplerunternehmen In Meiner Nähe, Gabelstaplerservice In Meiner Nähe, Lagerstapler-jobs und Stellenangebote In Meiner Nähe zeigen, wie viele Menschen nach passenden Stellen oder lokalen Arbeitgebern suchen. Ab Januar 2026 steigen die Stundenlöhne in diesem Bereich spürbar – oft mehr als erwartet. Durch Kollektivvertragsanpassungen, den anhaltenden Fachkräftemangel und die wachsende Logistikbranche (E-Commerce, Lebensmittelversorgung, Industrieproduktion) passen viele Unternehmen die Vergütung an. Aktuelle Daten von kununu, Lohncheck.at und StepStone zeigen Durchschnittsgehälter von etwa 34.000 € brutto jährlich (ca. 2.429 € monatlich bei 14 Gehältern), mit Spannen von 25.700 € bis 49.300 €. Das entspricht einem Stundenlohn von rund 16–18 € brutto bei Vollzeit (38,5 Stunden/Woche), in vielen Fällen mit Überzahlung darüber hinaus. In Wien oder Salzburg liegen die Werte oft höher, während ländliche Regionen durch Zuschläge oder Zulagen ausgleichen.

Warum die Löhne 2026 attraktiver werden

Der Kollektivvertrag für Güterbeförderung und Lagerlogistik (WKO) sieht für 2026 eine Anpassung vor: Für Staplerfahrer und vergleichbare Hilfsarbeiter steigt der Normal-Stundenlohn auf etwa 12,34 € (bei bis 5 Jahren Betriebszugehörigkeit), mit Zuschlägen für Schichtarbeit, Wochenende oder Nacht. Viele Firmen zahlen darüber – oft 15–20 €/Stunde brutto, je nach Qualifikation, Staplerschein (Frontstapler, Schubmaststapler, Hochregal) und Branche. Erfahrene Fahrer erreichen in Industrie- oder Logistikzentren häufig 18–22 €/Stunde, inklusive Zulagen.

Weitere Einflussfaktoren:

  • Fachkräftemangel in der Logistik: Viele Unternehmen bieten Überzahlung, um Stellen schnell zu besetzen.
  • Schichtmodelle mit Zuschlägen: Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit bringt 25–100 % Aufschlag.
  • Branchenunterschiede: Lebensmittel-, Pharma- oder Automobilzulieferer zahlen oft besser als reine Lagerbetriebe.
  • Regionale Variationen: In Ballungsräumen wie Wien, Graz oder Linz höhere Basislöhne, in ländlichen Gebieten manchmal Wohnungs- oder Pendlerzulagen.

Viele Stellen sind Vollzeit mit 38,5 Stunden/Woche, teilweise auch Teilzeit oder Schichtmodelle. Jahresbrutto von 40.000–50.000 € sind bei Überstunden und Zulagen realistisch.

Ein typischer Arbeitstag als Gabelstaplerfahrer

Die Tätigkeiten sind klar strukturiert und sicherheitsorientiert:

  • Warenannahme und Entladung von LKW
  • Ein- und Auslagerung mit Gabelstapler (Front-, Schubmast- oder Hochregalstapler)
  • Kommissionierung und Bereitstellung für Versand
  • Inventurunterstützung und Qualitätskontrolle
  • Fahrzeugpflege und tägliche Sicherheitschecks
  • Dokumentation im Lagerverwaltungssystem

Arbeitszeiten variieren: Frühschicht (ab 6 Uhr), Tagschicht oder Dreischichtbetrieb in großen Logistikzentren. Viele Firmen bieten feste Routen und Pausenregelungen. Sicherheit steht im Vordergrund – Helm, Warnweste und regelmäßige Schulungen sind Pflicht.

Wo Gabelstapler-Jobs in Österreich zu finden sind

Stellenangebote gibt es vor allem in:

  • Großen Logistikzentren (z. B. bei Amazon, DHL, Österreichische Post, Hofer, Lidl)
  • Industrieparks und Produktionsbetrieben (Automobilzulieferer, Lebensmittelverarbeitung)
  • Speditionen und Distributionslagern
  • Regionalen Unternehmen in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck oder Klagenfurt

Plattformen wie karriere.at, StepStone, Indeed oder Willhaben listen hunderte offene Positionen. Viele Firmen suchen direkt über AMS oder eigene Karriereseiten. Nähe zum Wohnort reduziert Pendelzeiten – in Ballungsräumen finden sich oft Jobs innerhalb von 20–30 km.

Wie man in den Beruf einsteigt

Der Einstieg ist relativ unkompliziert:

  1. Staplerschein (Frontstapler, Schubmaststapler oder Hochregal) erwerben – viele Unternehmen übernehmen die Kosten bei Einstellung.
  2. Lebenslauf mit Führerschein (Klasse B) und eventueller Lagererfahrung vorbereiten.
  3. Auf Jobportale mit Begriffen wie Lagerstapler-jobs oder Stellenangebote In Meiner Nähe suchen.
  4. Bewerbung einreichen – oft online mit kurzem Vorstellungsgespräch und Probearbeitstag.
  5. Bei Einstellung: Einarbeitung und Sicherheitsunterweisung.

Kein Studium nötig; viele Quereinsteiger aus Lager- oder Transportbereichen starten direkt. Mit Erfahrung steigt man schnell in höhere Entgeltgruppen auf.

Vorteile der Arbeit als Gabelstaplerfahrer

  • Stabile Einkünfte durch Kollektivvertrag und Überzahlungsmöglichkeiten.
  • Regelmäßige Arbeitszeiten mit oft freien Wochenenden.
  • Sozialversicherung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, betriebliche Altersvorsorge.
  • Körperliche Arbeit mit Abwechslung – kein reiner Bürojobs.
  • Gute Aufstiegschancen: Lagermeister, Schichtleiter oder Disponent.

Nachteile: Physische Belastung (Heben, Sitzen, Vibrationen), Lärm und strenge Sicherheitsvorschriften. Viele schätzen jedoch die klare Struktur und die Teamarbeit.

Ausblick für 2026

Ab Januar 2026 machen Kollektivvertragsanpassungen und Branchenwachstum die Positionen finanziell attraktiver. Viele Unternehmen suchen aktiv, um Engpässe zu vermeiden. Wer einen gültigen Staplerschein hat oder bereit ist, ihn zu machen, findet schnell eine Stelle mit solidem Stundenlohn.

Interessierte sollten aktuelle Ausschreibungen auf karriere.at, StepStone oder AMS prüfen. In vielen Regionen warten offene Positionen mit marktgerechter Bezahlung – eine gute Gelegenheit für stabile Beschäftigung in der Logistik